Beeskow startet Gründerszene: Neues Innovatoren-Dorf eröffnet!
Beeskow eröffnet das Incubator Village, ein moderner Gründer-Campus für Start-ups. Schlüsselübergabe am 26.09.2025.

Beeskow startet Gründerszene: Neues Innovatoren-Dorf eröffnet!
In einem bedeutenden Schritt zur Stärkung des Gründungsgeschehens hat die Stadt Beeskow am 26. September 2025 den Schlüssel für das neue Incubator Village überreicht. Bürgermeister Robert Czaplinski übergab das Symbol für das neue Startup-Ökosystem an Sonja Schwarzkopf, die Standortleiterin der Valuedfriends Workspaces GmbH. Dieser neue Campus für Gründer wird in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Tischlerei untergebracht, die nun in ein modernes Zentrum für technologieorientierte Gründungen umgewandelt wird. Das Projekt zielt darauf ab, ein inspirierender Treffpunkt für Unternehmergeist und regionale Entwicklung zu schaffen, in dem Innovation und Kreativität gedeihen können.
Die Ausstattung des Incubator Village umfasst energieeffiziente Tiny Spaces und flexible Coworking-Arbeitsplätze, die kreativen Austausch fördern. Die Schwerpunkte des Projekts liegen auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und regionaler Wertschöpfung. Auch Janine Griesche, die Wirtschaftsförderin, und Arus Manvelyan, eine Startup-Unternehmerin, spielen eine zentrale Rolle in der Entwicklung und Umsetzung dieses ambitionierten Vorhabens. Die feierliche Eröffnung des Incubator Village ist für den 9. Oktober 2025 geplant.
Brandenburg auf dem Weg zum Startup-Zentrum
Das Incubator Village ist nicht das einzige Startup-Zentrum, das in Brandenburg entsteht. Laut ilb.de werden insgesamt sechs solcher Zentren in der Region eingerichtet, um das Land als Standort für innovative Gründungen zu fördern. Die Standorte sind in Potsdam, Bad Belzig, Cottbus, Wildau, Beeskow und Strausberg verteilt und bieten branchenübergreifende sowie spezialisierte Unterstützung in Bereichen wie Digitalisierung, Medien, Life Sciences, Medizin, Energie, Kreislaufwirtschaft und autonomen Mobilität.
Die Unterstützung für Startups erfolgt in strukturierten Kohorten über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten. Mit intensiver Betreuung durch erfahrene Coaches sollen sie in allen relevanten Bereichen, von Finanzierung über Patentfragen bis hin zur internationalen Vernetzung, begleitet werden.
Finanzielle Unterstützung und langfristige Ziele
Um die Etablierung der Start-up-Zentren voranzutreiben, stellt das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Landesmitteln bereitgestellte Budget bis 2028 mehr als 17 Millionen Euro zur Verfügung. Dies wird entscheidend sein, um die wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs zu unterstützen und die positive Wirkung auf Beschäftigung und Unternehmensansiedlungen zu maximieren. Wirtschaftsminister Daniel Keller betont, wie wichtig die Förderung von Start-ups für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ist, um Brandenburg als führenden Standort für innovative Gründungen zu positionieren.
Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unterstützt die Start-ups zudem durch Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, unter anderem durch einen neuen Fonds mit einem Volumen von 100 Millionen Euro, der 2023 ins Leben gerufen wurde. Damit erhalten junge Unternehmen in Brandenburg ein wertvolles Mittelding aus Unterstützung und finanzieller Absicherung, um erfolgreich im Markt Fuß zu fassen.
Brandenburg hat sich laut einer Studie des Bundesverbandes Deutsche Startups sogar den ersten Platz unter den ostdeutschen Bundesländern im Gründungsgeschehen gesichert. Ein Grund mehr, um auf die spannenden Entwicklungen in der Region zu blicken und die Daumen für die Zukunft der innovativen Start-ups zu drücken.