Vogelgrippe breitet sich aus: 15.000 Enten in Brandenburg betroffen!

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In Märkisch-Oderland wurde ein weiterer Ausbruch der hochansteckenden Vogelgrippe H5N1 bei Enten gemeldet. Tierschutzmaßnahmen wurden eingeleitet.

In Märkisch-Oderland wurde ein weiterer Ausbruch der hochansteckenden Vogelgrippe H5N1 bei Enten gemeldet. Tierschutzmaßnahmen wurden eingeleitet.
In Märkisch-Oderland wurde ein weiterer Ausbruch der hochansteckenden Vogelgrippe H5N1 bei Enten gemeldet. Tierschutzmaßnahmen wurden eingeleitet.

Vogelgrippe breitet sich aus: 15.000 Enten in Brandenburg betroffen!

In Brandenburg gibt es erneut schlechte Nachrichten für Geflügelhalter. Wie das Stern berichtet, wurde in einer Entenhaltung mit rund 15.000 Tieren der Virus H5N1 nachgewiesen. Dies ist bereits der 13. Ausbruch der Vogelgrippe in diesem Herbst. Der Betriebsinhaber informierte umgehend das zuständige Veterinäramt, das daraufhin das Gehege sperrte und die erforderlichen Maßnahmen einleitete. Leider müssen die betroffenen Enten tierschutzgerecht getötet werden, um eine weitere Verbreitung des hochansteckenden Virus zu verhindern.

Seit September steigen die Fallzahlen der Vogelgrippe in Deutschland an. Insbesondere ist die aktuelle Situation für Geflügelbestände in Brandenburg besorgniserregend. Wie die Brandenburgische Landesregierung betont, erfolgt die Übertragung des Erregers hauptsächlich durch Wildvögel. Dies bedeutet, dass die Gefahr besonders hoch ist, da das Virus H5N1 seit 2016 wiederholt Ausbruchswellen verursacht hat. Besonders betont wird die Notwendigkeit, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten, da die Zirkulation des Virus in Europa ein ganzjähriges Risiko darstellt.

Schutzmaßnahmen und Appell an die Halter

Um die Risiken zu minimieren, ist es entscheidend, dass Geflügelhalter strenge Hygienevorschriften einhalten. Dazu gehört unter anderem die Meldepflicht an die Veterinärämter und das regelmäßige Waschen sowie Desinfizieren der Hände beim Stallbetreten. Weitere wichtige Maßnahmen umfassen die regelmäßige Reinigung der Ställe und Gerätschaften sowie die strikte Trennung von Stall- und Straßenkleidung. Der Appell an die Halter lautet: Sie sollen bei unklaren Krankheits- oder Todesfällen sofort die Veterinärämter benachrichtigen.

Die Friedrich-Loeffler-Institut warnt außerdem, dass H5-Antikörper in Wildvögeln möglicherweise die Viruszirkulation unerkannt lassen könnten. Die Tiere müssen gut beobachtet werden, und anstehenden Veranstaltungen mit Geflügel sollte man kritisch gegenüberstehen, um keine weiteren Einträge in die Bestände zu riskieren.

Überwachung und Risikobewertung

Die Behörden bewerten kontinuierlich das Risiko neuer Ausbrüche. Momentan gibt es in Deutschland nur wenige nachgewiesene Fälle von hochpathogenen H5-Viren, doch die Situation kann sich schnell ändern. Im kommenden Jahr wird der seuchenbedingte Status von Wildvogel- und Hausgeflügelbeständen weiterhin genau im Auge behalten, um rechtzeitig und angemessen reagieren zu können. Die Rückverfolgbarkeit der Tierbestände und eine detaillierte Dokumentation sind dabei unerlässlich.

Die gegenwärtige Lage erfordert tedy gerade von den Geflügelhaltern ein gutes Händchen in der Umsetzung von Schutzmaßnahmen. Nur so kann das Risiko einer weiteren Verbreitung der Vogelgrippe eingedämmt werden.