Die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür und in der Region Bad Freienwalde sowie Seelow sind die frisch geschlagenen Weihnachtsbäume heiß begehrt. Die Möglichkeit, sich seinen eigenen Tannenbaum direkt aus dem Wald zu holen, zieht viele Familien magisch an. Bernard Albers, der zwischen Zechin und Sophienthal eine beeindruckende Plantage mit rund 15.000 Bäumen bewirtschaftet, gehört zu den Anbietern, die diesen Winter unvergessliche Baum-Erlebnisse schaffen.
Die Preise für Albers‘ Weihnachtsbäume beginnen bei 10 Euro pro Meter. Zudem erwartet die Besucher auf der Plantage ein abwechslungsreiches Programm wie Lagerfeuer, Glühwein und Kinderpunsch, die das Baum-Urschlagen zu einem wahren Familienevent machen. Wichtig zu wissen: Die ersten Termine zum Selbstschlagen stehen bevor. Am 13. Dezember 2025 in Prötzel stehen Nordmann- und Küstentannen für 17,50 Euro pro Meter bereit, während am 20. Dezember in Gottesgabe Blaufichten und Kiefern für 10 Euro pro Meter erworben werden können. Zudem gibt es am selben Tag die Möglichkeit am Forsthaus Breitefenn in Neuendorf Fichten und Tannen zu schlagen. Hierbei sollten allerdings eine Axt oder Säge mitgebracht werden.
Weihnachtsbaum-Erlebnis für die ganze Familie
Familienunkundige müssen sich zudem keine Sorgen machen, denn am 20. Dezember wird ein Abholservice organisiert, der die Baumfreunde sicher zu den Plantagen bringt. Allerdings gibt es in Bad Freienwalde selbst keine Möglichkeit mehr, einen Weihnachtsbaum selbst zu schlagen. Glücklicherweise sind die Plantagen im südlichen Oderbruch weiterhin eine Anlaufstelle für die traditionelle Weihnachtsbaumernte.
Eine weitere beliebte Adresse ist die Plantage von Udo und Ivonne Griebel in Manschnow, die vom 29. November bis 23. Dezember täglich zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet ist. Hier finden Baumfreunde ebenfalls eine große Auswahl. Ein echtes Erlebnis bietet auch der Christbaumhof Peter, wo auf einer Fläche von etwa 4 Hektar verschiedene Baumgrößen zur Auswahl stehen. Die Möglichkeit, den Baum selbst zu schneiden oder zu schlagen, macht das Erlebnis für Jung und Alt unvergesslich. Am Eingang erhält man eine Säge, und der Baum wird fachgerecht verpackt. Zudem ist es empfehlenswert, den Baum vor der Aufstellung kräftig auszuschütteln und ein bis zwei Tage frostfrei in Wasser lagern.
Tradition im Aufwind
Doch nicht nur die angebotenen Aktivitäten ziehen die Menschen in die Plantagen. Auch die Geschichte dieser Tradition hat ihren Reiz. So begannen Harry und Isolde Bohn im Jahre 1991 in einem Alter von 67 und 61 Jahren mit nur 2,5 Hektar Ackerland die Weihnachtsbaumkultur. Im Laufe der Jahre expandierten sie und pflanzten neue Baumarten wie Nordmann-, Koreatanne, Kiefern und Blaufichten, um den wachsenden Bedarf an einheimischen Christbäumen zu decken. Ihre Bemühungen, die Bäume von Hand zu pflegen und später auf maschinelle Methoden umzustellen, zeigen, wie sehr der Weihnachtsbaumverkauf in dieser Region gelebt wird.
Die Vorfreude auf die besinnlichen Tage, das Suchen und Schlagen des perfekten Baumes und das anschließende Schmücken mit der Familie sind für viele ein fester Bestandteil der Weihnachtsvorbereitungen. So bleibt zu hoffen, dass die Erlöse der Baumverkäufe nicht nur die Hüften der Käufer, sondern auch die Herzen erwärmen – ganz im Sinne der bevorstehenden Feiertage!
Für weitere Informationen über die Plantagen und deren Angebote, besuchen Sie: Moz.de, Christbaumhof Peter und Bohnis Christbaumwelt.