B96-Sperrung in Fürstenberg: Geplante Maßnahmen verzögert sich!
In Hoppegarten wurde die Sperrung der B96 in Fürstenberg verschoben. Neue Termine, Verkehrsführungen und Bauprojekte im Fokus.

B96-Sperrung in Fürstenberg: Geplante Maßnahmen verzögert sich!
Die für Dezember 2025 angekündigte Sperrung der B96 in Fürstenberg ist abgesagt worden. Wie moz.de berichtet, wurde die Maßnahme auf den Zeitraum von 19. bis 23. Januar 2026 verschoben. Der Grund für diese Entscheidung liegt in einem notwendig gewordenen Abstimmungsbedarf vor Ort, weshalb lokale Proteste, insbesondere wegen der potenziellen Auswirkungen auf das Gewerbe und die Rettungszeiten, zu dieser Änderung führten.
Bürgermeister Robert Philipp hatte bereits Bedenken geäußert, und die Einwände der Bevölkerung haben offenbar Gehör gefunden. Spannend ist dazu, dass der Abzweig zur L15 bis voraussichtlich 19. Dezember 2025 ebenfalls gesperrt bleibt. Die innerörtliche Umfahrung wird bis zu diesem Datum aufrechterhalten, was den Anwohnern und Reisenden eine gewisse Flexibilität bieten sollte.
Neubau der Schleusenbrücke
Die Bauarbeiten, die Teil eines größeren Projektes zur Erneuerung der Schleusenbrücke in Fürstenberg sind, laufen bereits seit Frühjahr 2025. Diese beinhalten Straßensanierungen, Fundamentarbeiten und Leitungsanpassungen. Laut ls.brandenburg.de wurde der Einhub der Behelfsbrücke planmäßig abgeschlossen, was als wichtiger Abschnitt im Gesamtprojekt betrachtet werden kann. Nach der Aufhebung der Vollsperrung wird der Verkehr halbseitig geleitet und durch Baustellenampeln geregelt.
In den nächsten Wochen stehen zudem weitere Arbeiten an, die eine Umleitung des überörtlichen Verkehrs über die B96, K6514 und L222 erforderlich machen werden. Die Fußgänger und Radfahrenden können sicher an der Baustelle vorbeigeführt werden, wodurch die Mobilität der Bürger nicht völlig eingeschränkt wird.
Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur
Die Regierung hat sich nicht nur in Fürstenberg, sondern bundesweit auf die Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur verschrieben. Ein umfassendes Investitionspaket in Höhe von rund 169 Milliarden Euro wird bis 2029 bereitgestellt, um das Bundesfernstraßennetz zu erhalten und gezielt auszubauen, wie bundesregierung.de mitteilt. Die jüngsten Baufreigaben betreffen 16 Bundesstraßen- und sieben Autobahn-Neubauprojekte in mehreren Bundesländern, darunter Brandenburg mit der B112.
Insgesamt werden die Bauarbeiten zur Schleusenbrücke und anderen infrastrukturellen Maßnahmen in der Region mit einem hohen Augenmerk verfolgt, um die Verkehrsverhältnisse langfristig zu verbessern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Weitere Informationen zur Baustelle und zur Verkehrsführung werden rechtzeitig bekanntgegeben.