Umbau der Naturtherme Templin: Solarpark für nachhaltige Energie!

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Der Parkplatz der Naturtherme Templin wird umgebaut, um Solarenergie für nachhaltigen Betrieb zu gewinnen. Bauarbeiten bis Dezember 2025.

Der Parkplatz der Naturtherme Templin wird umgebaut, um Solarenergie für nachhaltigen Betrieb zu gewinnen. Bauarbeiten bis Dezember 2025.
Der Parkplatz der Naturtherme Templin wird umgebaut, um Solarenergie für nachhaltigen Betrieb zu gewinnen. Bauarbeiten bis Dezember 2025.

Umbau der Naturtherme Templin: Solarpark für nachhaltige Energie!

In Templin tut sich was – und das nicht zu knapp! Der Parkplatz an der Naturtherme wird derzeit umgebaut, wobei zahlreiche Autos künftig unter Carports mit Solarmodulen parken können. Die Bauarbeiten, die von den Firmen Sopago, THN und Elektro Weiher durchgeführt werden, liegen gut im Zeitplan. Der Abschluss der Arbeiten am Parkplatz ist bis zum 20. Dezember 2025 geplant, inklusive einer Ausstattung des Parkplatzes am Sauna- und Therapiebereich, wie der Nordkurier berichtet.

Doch hier wird nicht nur Fleiss und Schweiß investiert, sondern auch ein guter Schritt in die Zukunft der Energieversorgung unternommen. Insgesamt werden 2096 Solarmodule installiert, die dazu beitragen sollen, etwa 37% des jährlichen Stromverbrauchs der Therme zu decken, was rund 2,4 Millionen kWh entspricht. Diese grüne Energie stammt aus dem geplanten Sonnenkraftwerk, das ab Januar 2026 in Betrieb gehen soll, wo die technischen Arbeiten zur Verkabelung und zu den Anschlüssen beginnen werden.

Energieeffizienz im Fokus

Parallel zu den Arbeiten am Parkplatz wird auch die Heiztechnik im Keller der Therme modernisiert. Ein neuer Brennkessel und eine innovative Power-to-heat-Anlage sollen hier für mehr Effizienz sorgen. Die überschüssige Energie aus den Solarmodulen wird in Wärme umgewandelt, die für den Betrieb der Therme genutzt werden kann. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung einer umweltfreundlicheren Energieversorgung. Wie die Zuwächse im Bereich erneuerbarer Energien zeigen, sind solche Maßnahmen in der heutigen Zeit wichtiger denn je – 2024 wird ein Anstieg der erneuerbaren Wärme auf 197 TWh erwartet, was einem Anteil von 18,1% am gesamten Endenergieverbrauch entspricht, laut Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums.

Zur Finanzierung dieser zukunftsweisenden Projekte stehen 3,13 Millionen Euro aus einem Sonderprogramm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur bereit. Die Therme selbst bringt einen Eigenanteil von 350.000 Euro ein. Das zeigt, dass diese Investitionen nicht nur umweltfreundlich, sondern auch ökonomisch sinnvoll sind.

  • 2096 Solarmodule geplant
  • 37% des Strombedarfs durch Sonnenkraftwerk
  • Neue, energieeffiziente Beleuchtung für die Parkplätze
  • Investitionen in Heiztechnik und Blockheizkraftwerk

Der Geschäftsführer der Therme, Markus Nengel, bedankte sich bereits jetzt bei den Gästen für ihr Verständnis während der Bauarbeiten. Denn die Umstellung auf ein nachhaltigeres Betriebsmodell bringt neben einem temporären Umstand auch langfristige Vorteile.

Forschungsimpulse für die Energiewende

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), eines der größten Solarforschungsinstitute weltweit, sieht solche Projekte als essenziell an. Mit einem Fokus auf nachhaltiger, wirtschaftlicher und sozial gerechter Energieversorgung werden hier Lösungen erarbeitet, die auch für die Thermen in Deutschland von Bedeutung sein können. Rund 1400 Mitarbeitende forschen in den Bereichen Energiebereitstellung, -verteilung, -speicherung und -nutzung, um die Energiewende aktiv zu gestalten, wie das Institut selbst erläuert.

Die Kombination aus Fraunhofer-Forschung und lokalen Projekten rund um die Therme Templin steht exemplarisch für die Richtung, in die sich die Energieversorgung in Deutschland bewegen kann – und soll. Es bleibt spannend, wie die Umsetzung voranschreitet, und ob Templin als leuchtendes Beispiel in der Energiewende fungieren kann.