Am 25. März 2026 fand in Templin ein fröhliches Frühlingsfest statt, das durch strahlenden Sonnenschein und zahlreiche Besucher besticht. Unter den vielen Familien, die das Fest besuchten, war auch die vierjährige Angelina, die auf der Rollenrutsche großen Spaß hatte, angefeuert von ihrer Oma Cindy Kügler. Der Festauftakt wurde von Liesa Langfellner, der stellvertretenden Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Templin GmbH, unter großem Beifall eröffnet. Ein weiteres Highlight war die Ankündigung von Cassandra Schirmer, Templins zweiter Waldfee, die die Kür der dritten Waldfee beim Stadtmauerfest im Juni ansprach.
Ein wesentlicher Besuchermagnet war die Frühjahrsmodenschau, die von lokalen Geschäften wie dem Modehaus Splinter, by Schulz, Chaos Jeans & Sportswear sowie dem Kaufhaus Nessler organisiert wurde. Ute und Klaus Bergemann waren von der Modenschau begeistert und schätzten sie als Inspirationsquelle. Parallel dazu stellte der Verein „Uckermark gegen Leukämie“ seine Arbeit vor und sammelte Spenden. Hierbei bastelte die fünfjährige Milla mit Unterstützung von Omi und Vereinsmitgliedern ein Armband aus Perlen.
Vielfältige Aktivitäten und Unterhaltung
Das Fest bot darüber hinaus eine Vielzahl an Aktivitäten. Der 14-jährige Maximilian Schmidt hatte die Gelegenheit, das Total Gym bei Juliane Kroll, der Inhaberin der Praxis „Physiokonzept Templin“, auszuprobieren. Für die Unterhaltung der kleinen und großen Gäste sorgte Clown Marco mit seiner mitreißenden Show. Die Tanzgruppe „inklufit diamonds“ trat ebenfalls auf und erhielt viel Beifall von den Zuschauern.
Ein weiterer spannender Aspekt des Festes war der Wettbewerb „Templin erblüht“, bei dem Hobby- und Profigärtner bis zum 31. August Fotos ihrer Bepflanzungen einreichen können. Dies fördert nicht nur das gärtnerische Engagement, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt.
Templin als PEFC-Waldhauptstadt
Templin hat sich in jüngster Zeit nicht nur durch das Frühlingsfest, sondern auch durch seine nachhaltige Waldbewirtschaftung einen Namen gemacht. Die Stadt ist die zehnte Stadt, die den Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ erhält, ein Zeichen für besonderes Engagement in der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Dieser Titel wird regelmäßig neu ausgeschrieben, und die Voraussetzungen umfassen eine langjährige Bewirtschaftung der Wälder nach den PEFC-Standards. Templin hat sich somit einen Platz unter den Vorreitern in Deutschland gesichert.
Mit dem Gewinn des Titels kann Templin ein Jahr lang im Stadtmarketing von diesem Titel profitieren. PEFC Deutschland stiftet außerdem 1000 Forstpflanzen für Neupflanzungen im Stadtwald und stellt ein Preisgeld von 3.000 Euro zur Unterstützung der Marketingaktivitäten bereit. Das PEFC-Siegel steht für Holz und Holzprodukte, die aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, und ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem (Quelle).
Die Bedeutung des Waldes und nachhaltiger Nutzung wird auch in anderen Städten gewürdigt, wie recent bei der Ernennung von Blieskastel zur PEFC-Waldhauptstadt 2026, wo ein starkes Engagement für den Wald und dessen multifunktionale Nutzung gelobt wurde. Dies zeigt, wie wichtig das Bewusstsein für den Waldschutz und die nachhaltige Nutzung von Holz als Baustoff ist (Quelle).

