Eine Einigung zwischen Brandenburg und dem Bund gibt neuen Schwung für die Westumfahrung von Fürstenberg an der B96. Verkehrsminister Detlef Tabbert (parteilos) gab bekannt, dass die Planungen nun offiziell voranschreiten können. Dies geschah nach einem Treffen mit Staatssekretär Michael Hirte (CDU) in Potsdam. Laut Nordkurier wird die Westumfahrung als zentrales Projekt angesehen, um sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Lebensqualität in der Region deutlich zu verbessern.
Die geplante Trasse soll Engpässe abbauen und die Ortslagen von Fürstenberg erheblich entlasten. Die B96 wird so für die Zukunft fit gemacht, was besonders den Anwohnern zugutekommt, die vom Durchgangsverkehr befreit werden. Ein ganz klarer Vorteil ist die geringere Betroffenheit der Anwohner im Vergleich zur mittleren Trasse, die entlang der Bahnlinie verlaufen würde. Dies wurde von den Entscheidungsträgern als wichtig erachtet, um die Lebensqualität in und um Fürstenberg zu steigern.
Wichtige Informationen rund um die Bauarbeiten
Fußgänger und Radfahrer können während der Bauzeit sicher an der Baustelle vorbeigeführt werden. Für den überörtlichen Verkehr wird eine Umleitung über die B96 nach Altlüdersdorf und anschließend über die K 6514 auf die L 222 bis nach Menz eingestellt. Der Landesbetrieb wird weitere Informationen zu den Entwicklungen im nördlichen Knotenpunkt im Januar 2026 bereitstellen, sodass die Verkehrsteilnehmenden immer auf dem Laufenden sind.