Neues Geburtshilfekonzept in Uckermark: Sichere Elternschaft garantiert!
Neues Geburtshilfekonzept im Asklepios Klinikum Uckermark ab 15.11.2025 verspricht sichere Geburten und umfassende Betreuung.

Neues Geburtshilfekonzept in Uckermark: Sichere Elternschaft garantiert!
In einer spannenden Neuigkeit für alle werdenden Eltern in Brandenburg hat das Asklepios Klinikum Uckermark ein innovatives Geburtshilfekonzept vorgestellt, das ab sofort in die Praxis umgesetzt wird. Der Ansatz beruht auf einem Qualitätsvertrag zwischen der Klinik, den Rhön-Kliniken und mehr als 40 Krankenkassen. Ziel ist es, die medizinische Sicherheit und die Betreuung von Schwangeren während der gesamten Entstehungsphase zu verbessern. Darüber berichtet Nordkurier.
Die geplanten Verbesserungen sind vielversprechend: Das Konzept sieht vor, weniger unnötige medizinische Interventionen durchzuführen, die Zahl der Kaiserschnitte zu reduzieren und die Frühgeburtenrate zu verringern. Gleichzeitig sollen die Stillraten angehoben werden. Ein Schlüssel zur Verwirklichung dieser Ziele ist die enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Ärztinnen und Hebammen, die sich ab sofort in der Betreuung der Schwangeren niederschlägt.
Individuelle Beratung und Sprechstunden
Ein zentrales Element des neuen Programms ist die Möglichkeit zur individuellen Beratung durch Hebammen vor der Geburt. Chefarzt Dariusz Jedrzejczak bietet zudem persönliche Sprechstunden für werdende Eltern an, die mittwochs und donnerstags stattfinden. Diese Initiative wird durch Kreißsaalführungen ergänzt, die jeden ersten Dienstag im Monat angeboten werden. Die Klinikleitung hebt die bedeutende Rolle der Gemeinschaft aller Beteiligten für die bestmögliche Betreuung hervor.
Ein besonders innovative Aspekt des neuen Konzepts ist die Einführung einer App für werdende Mütter. Diese App enthält Module zur Prävention von Geburtsängsten sowie von postnatalen Depressionen und ermöglicht es den Müttern, ihren Gesundheitszustand, beispielsweise ihren Blutdruck, selbst zu überwachen. Laut der Klinik sind die Schwangeren zudem in der Lage, von zusätzlichen Leistungen zu profitieren, die aufgrund der freiwilligen Teilnahme von Krankenkassen zur Verfügung stehen.
Einblick in die geburtshilfliche Landschaft
In einem breiteren Kontext beobachtet man seit Jahren eine Unzufriedenheit mit der geburtshilflichen Versorgung, die sowohl Elternverbände als auch Leistungserbringer zu grundlegenden Verbesserungen anregt. Auf kommunaler, Landes- und Bundesebene entstehen Bündnisse zur Förderung einer physiologischen Geburt. Politische Unterstützung erfährt das Nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“, das im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgehalten ist. Dies geht einher mit einer evidenzbasierten Unterstützung der Frauen in ihrer Gebärfähigkeit, so Bifg.
Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass in der geburtshilflichen Versorgung die Transparenz im ambulanten Bereich oft zu wünschen übrig lässt. Unklarheiten über konkrete Leistungsangebote und deren Qualität führen oft zu Verwirrung unter den Schwangeren. Der Hebammenkompass, entwickelt vom BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung, soll hier Einblicke geben und die Diskussion fördern. Darüber hinaus werden interaktive Grafiken angeboten, die alle Informationen rund um Geburtshelfer und deren Leistungen bereitstellen.
Zusammenfassend zeigt sich, dass das Asklepios Klinikum Uckermark mit seinem neuen Konzept einen großen Schritt in Richtung verbesserter Geburtshilfe macht. Die enge Zusammenarbeit der Teammitglieder und die aktive Einbindung neuer Technologien sind Schlüssel zu einer besseren Betreuung, die vielen Familien zugutekommt.
Für alle werdenden Eltern gilt es, diese Chancen zu nutzen und sich frühzeitig zu informieren – denn eine sichere Geburt ist der erste Schritt in ein neues Leben.