Die Linke Prignitz hat am 23. Dezember 2023 auf dem Großen Markt in Perleberg ihre Aktion „Pfötchenweihnacht“ veranstaltet. Ziel war es, Spenden für den Tierschutzverein Prignitz zu sammeln. Trotz der feucht-kalten Wetterlage gab es keine Regenfälle, was sich leider negativ auf die Spendenbereitschaft auswirkte. Insgesamt konnten nur 515 Euro gesammelt werden – eine deutliche Abnahme im Vergleich zu den 556 Euro im Vorjahr und den 1600 Euro aus dem Jahr 2022. Dies zeigt, dass es da draußen einen echten Handlungsbedarf gibt, der nicht ignoriert werden sollte.
Neben Geldspenden wurden auch Sachspenden entgegengenommen, darunter Futter und Klumpstreu für die Katzen-Auffangstation „Pfötchenhilfe“. Ein besonders tierlieber Spender, Philipp Staskowiak, brachte einen Karton mit Katzenfutter und unterstrich die Wichtigkeit einer tierlieben Erziehung. Solche Aktionen hängen oft von der Unterstützung der Gemeinschaft ab, und je mehr Menschen zusammenkommen, desto besser können die vierbeinigen Freunde versorgt werden.
Unterhaltung & gemeinsamer Spaß
Doch die Veranstaltung war nicht nur eine reine Spendenaktion: Der Künstler Peer Reppert trat als Räuber Rotbart auf und sorgte mit seinen Kinderliedern für gute Laune. Auch der Stand mit köstlichem Kinderpunsch, Tee und Glühwein sowie kleinen Überraschungen wie Schokoladenweihnachtsmännern sorgte für eine angenehme Atmosphäre. Solche Veranstaltungen sind wichtig, um das Bewusstsein für Tierschutzangelegenheiten zu schärfen.
Sabine Görtler und Carola Grabowski, die ehrenamtlich um 14 Gehege der Pfötchenhilfe kümmern, setzten sich unermüdlich für die Kastration von Streunerkatzen ein. Thomas Domres, Kreisvorsitzender der Linken, verstärkte diesen Aufruf, indem er in der Stadtverordnetenversammlung die Notwendigkeit des Kastrierens und Chippen von Streunerkatzen betonte. Der Tierschutz ist ein wichtiges Anliegen, das uns alle betrifft und wo jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann.
Ein Blick auf die Tierschutzstatistiken
Die Bemühungen um den Tierschutz sind nicht nur lokal, sondern gehen weit über die Stadtgrenzen hinaus. In einer Anfrage vom 30. Januar 2020, die an das Statistische Bundesamt gerichtet wurde, wurden Daten zu verschiedenen Tierschutzverstößen angefragt. Dazu gehören unter anderem Tierdiebstähle, tierquälerisches Verhalten und Tierschutzverstöße in landwirtschaftlichen Betrieben. Leider zeigen die Statistiken, dass es in diesen Bereichen noch viel zu tun gibt. Informationen zu diesen Themen sind unerlässlich, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen und das Bewusstsein für den Tierschutz zu schärfen. Ausführliche Informationen zu diesen Statistiken können auf der Website von FragDenStaat nachgelesen werden.
Die Kastration von Streunerkatzen bleibt ein zentrales Thema in der Region. Für mehr Informationen dazu empfiehlt es sich, die Website kastration-von-streunern.de zu besuchen. Nur durch Aufklärung und gemeinschaftliches Handeln können wir das Wohlbefinden unserer tierischen Mitbewohner nachhaltig verbessern.