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Am Donnerstag, dem 15. Januar, wird der Regionalverkehr in Teilen der Prignitz und in Mecklenburg-Vorpommern durch einen Warnstreik erheblich beeinträchtigt. Die Mitarbeiter des Infrastrukturunternehmens Regio Infra Nordost legen von 7.00 bis 9.30 Uhr die Arbeit nieder. Diese Strecke ist für Kunden und Pendler, die auf den Zug angewiesen sind, eine wichtige Verbindung, insbesondere zwischen Neuruppin Rheinsberger Tor und Löwenberg sowie zwischen Meyenburg, Pritzwalk und Kyritz. Hier sind sowohl Zugausfälle als auch Verspätungen zu erwarten. Auch der Regionalverkehr der DB Regio, ODEG und der Hanseatischen Eisenbahn wird betroffen sein. Schüler und Güterverkehr sind ebenfalls nicht sicher vor den Auswirkungen des Streiks, wie VBB berichtet.

Die Gewerkschaft hat die Aktion ins Leben gerufen, um unter anderem eine Gehaltserhöhung von 5% und eine Steigerung der Ausbildungsvergütung um 150 Euro zu fordern. Zudem zeigt sich die Gewerkschaft besorgt über die Schicht- und Bereitschaftszulagen, die ebenfalls angepasst werden sollen. Geschäftsführer Ralf Böhme hat sich bislang nicht öffentlich zu den Verhandlungen geäußert, plant aber interne Beratungen zur Streikankündigung, wie Nordkurier mitteilt.

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Altersteilzeit für Pendler

Für die betroffenen Pendler und Reisenden empfiehlt der VBB, sich kurzfristig über Verbindungen zu informieren. Die App kann alternative Routen anzeigen, außerdem gibt es die Möglichkeit, in der Online-Fahrinfo Routen mit anderen Verkehrsmitteln zu suchen. Wer mobile Daten nutzt, kann auch seinen Standort zur Routenplanung angeben. Um die besten Verbindungen zu finden, sollten Fahrgäste den Schalter für „auch umliegende Haltestellen berücksichtigen“ aktivieren und die maximale Fußweglänge auf mehr als 2 km erhöhen.

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In der aktuellen Situation bleibt abzuwarten, ob weitere Streiks folgen, ähnlich wie in anderen Bundesländern, wo die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten im öffentlichen Dienst aufgerufen hat, ihre Arbeit niederzulegen. In den letzten Monaten gab es bereits zahlreiche Warnstreiks, unter anderem in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Berlin, hervorgerufen durch ausbleibende Angebote der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen, wie Tagesschau dokumentiert.

Die kommenden Tage werden für viele Pendler eine Herausforderung darstellen, daher ist es ratsam, sich rechtzeitig über die verfügbaren Informationen zu informieren. Fußgänger und Reisende werden gebeten, mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen und alternative Verkehrsmittel in Betracht zu ziehen.