Ein schwerer Unfall auf der B189 bei Perleberg überschattete den Sonntagmorgen des 2. November 2025. Gegen 7:30 Uhr kam ein 48-jähriger Mann mit seinem VW-Polo aus bisher unbekannten Gründen von der Straße ab und überschlug sich am Abzweig nach Rohlsdorf. Der Wucht des Aufpralls zufolge prallte sein Fahrzeug zunächst gegen eine Leitplanke und anschließend gegen einen Baum, bevor es sich überschlug. Der Fahrer blieb allein im Wagen und wurde nach dem Unfall schwer verletzt.
Die Rettungsdienste waren schnell zur Stelle, um dem verunglückten Autofahrer Hilfe zu leisten. Er war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte einen Notarzt zur Unfallstelle, jedoch wurde der Fahrer letztlich nicht per Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Der Rettungsdienst brachte ihn direkt in eine Klinik. Die Feuerwehr stellte während des Einsatzes den Brandschutz am Unfallwagen sicher, bevor der Verkehrsweg an der Unfallstelle gesperrt wurde. Die Sperrung der B189 konnte gegen 10:20 Uhr wieder aufgehoben werden, nachdem die Lage unter Kontrolle war. Laut maz-online.de konnte die Feuerwehr Perleberg sowie die Ortsfeuerwehr Spiegelhagen und Kräfte der Gemeinde Groß Pankow mobilisiert werden.
Unglück mit schwersten Folgen
Der Unfall ist kein Einzelfall auf dieser Strecke. Bereits am 5. Juli 2022 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B189, der als einer der schlimmsten der Region gilt. In jenem Vorfall starben zwei Männer und eine Frau, während drei weitere Personen verletzt wurden. Die Ermittlungen der Polizei zum Unfallhergang laufen noch, und auch hier blieb die Bundesstraße mehrere Stunden gesperrt. Die gesamte Situation lässt sich nicht nur aus der Perspektive der Geschehnisse, sondern auch durch die Berichte der Erste-Helfer, die unter Schock standen und medizinische Hilfe benötigten, mit einer gewissen Tragik verstehen, wie nordkurier.de aufzeigt.
Angesichts dieser Vorfälle wird klar, dass der Straßenverkehr auf der B189 ein ernstes und anhaltendes Anliegen für die Sicherheit der Autofahrer darstellt. Die aktuellen Unfälle haben auch dazu geführt, dass die Rufbereitschaft und Ausstattung der Rettungskräfte immer wieder auf die Probe gestellt wird. Auch die Einsatzkräfte selbst stehen oftmals unter großem psychischen Druck, da sie mit den Folgen solcher tragischen Ereignisse umgehen müssen.
Hilfe bieten und verarbeiten
Es sind nicht nur die körperlichen Verletzungen, die bei solchen Einsätzen zu beachten sind. Die seelische Verfassung der Überlebenden und der Retter ist ebenfalls von Bedeutung. Psychologische Unterstützung, wie sie bereits nach dem Vorfall im Juli bereitgestellt wurde, wird von den Hilfsorganisationen bereitgestellt. Eine Notfallseelsorge stand wieder vor Ort bereit, um nicht nur den Verletzten, sondern auch den Ersthelfern bei der Verarbeitung der Geschehnisse zur Seite zu stehen.
Gerade in ländlichen Regionen wie der Prignitz ist es wichtig, ein Bewusstsein für die psychischen Folgen von Verkehrsunfällen zu schaffen. Die psychische Gesundheit ist ebenso wichtig wie die physische, und das sollte in der Diskussion um Verkehrssicherheit nicht vergessen werden. Infos über entsprechende Unterstützungsangebote können vermitteln, wie wichtig es ist, nach solchen Erlebnissen Hilfe in Anspruch zu nehmen.