Heute, am 26. November 2025, versammeln sich in Deutschland wieder zehntausende Menschen, um gegen Rechtsextremismus, Hass, Antisemitismus und Hetze zu demonstrieren. Diese Veranstaltungen sind Teil einer breiten Bewegung für Demokratie, Toleranz und ein friedliches Miteinander, die in den letzten Jahren eine massive Mobilisierung erfahren hat. news.de berichtet, dass die Demonstrationen in verschiedenen Städten bundesweit stattfinden und von zahlreichen Workshops, Lesungen, Gesprächsrunden und Vorträgen begleitet werden.

Diese Proteste sind nicht nur sporadische Ereignisse, sondern eine fortlaufende Reaktion auf die Herausforderungen, die der Rechtsextremismus in Deutschland mit sich bringt. Seit Beginn des Jahres 2023 haben Millionen von Menschen ihre Stimme gegen solche Strömungen erhoben, unterstützt durch diverse Aktionen und Aufrufe, die auf die Gefahren von rechten Ideologien hinweisen. Laut rnd.de richten sich viele dieser Demonstrationen insbesondere gegen die AfD und mögliche Kooperationen mit etablierten Parteien.

Vielfalt der Veranstaltungen

In verschiedenen Regionen Deutschlands sind unterschiedlichste Demos geplant. In Baden-Württemberg beispielsweise fanden bereits zahlreiche Veranstaltungen statt, vom Gedenken an ermordete Widerstandskämpfer*innen bis hin zu Aktionen, die sich direkt gegen die AfD wenden. Ähnliches gilt für Bayern, wo die Demos unter Mottos wie „Wir sind das Stadtbild“ und „Kein Platz für Nazis“ auf große Resonanz gestoßen sind.

Berlin spielt hierbei eine zentrale Rolle: Auch hier sind zahlreiche Demos, darunter der Gründungskongress der AfD-Jugend, angekündigt. Diese Proteste ziehen ein breites Spektrum an Teilnehmern an, so sind allein am vergangenen Samstag nach Schätzungen zwischen 200.000 und 300.000 Menschen auf den Straßen zu finden gewesen. In Städten wie Frankfurt am Main und Hannover waren jeweils 35.000 Menschen präsent, die unter dem Motto „Demokratie verteidigen“ marschierten. Berliner Zeitung berichtet, dass der Bereich der Kundgebung in Frankfurt aufgrund des großen Andrangs ausgeweitet werden musste.

Ein starkes Zeichen gegen Extremismus

Die Welle der Proteste hat nicht nur private Organisationen mobilisiert. Auch Politiker und kirchliche Vertreter haben sich den Demonstranten angeschlossen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) betonte in Hannover die Bedeutung der Verteidigung der Demokratie. Unterstützung kam zudem von Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden, der die Proteste als wichtiges Signal gegen Extremismus lobte.

Die Demonstrationen, die als Antwort auf die Zuspitzung in der politischen Landschaft betrachtet werden können, finden in ganz Deutschland mittendrin in den aktuellen Diskussionen über Rechtsextremismus und Demokratie statt. Die Relevanz dieser Events zeigt sich auch in den fortschreitenden Teilnehmerzahlen: Laut Berichten haben seit dem Großprotest gegen den AfD-Parteitag mehr als 1,7 Millionen Menschen an verschiedenen Protesten für eine demokratische Gesellschaft teilgenommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus im November 2025 ein starkes Zeichen für eine lebendige Demokratie und gegen das Aufkommen von Hass und Hetze darstellen. Die anhaltende Mobilisierung zeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, für ihre Werte und Überzeugungen auf die Straße zu gehen.