Am 25. November 2025 finden bundesweit zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus statt. Die Kundgebungen sind Teil einer umfassenden Bewegung, die sich für Demokratie, Toleranz und ein harmonisches Miteinander einsetzt. Laut news.de sind nicht nur Demos geplant, sondern auch Workshops, Lesungen und Gesprächsrunden in verschiedenen Bundesländern, um über diese wichtigen Themen zu diskutieren. Online-Veranstaltungen sollen zusätzlich dazu beitragen, auf rechtsextreme Hetze und Menschenhass aufmerksam zu machen.

Besonders auffällig ist die steigende Bereitschaft der Bevölkerung, sich gegen rechte Strömungen zu positionieren. Seit Anfang 2023 haben bereits Millionen Menschen in Deutschland an den Protesten teilgenommen, die sich vor allem gegen die AfD und ihre möglichen Kooperationen mit etablierten Parteien richten. rnd.de weist darauf hin, dass es im Jahr 2024 eine noch größere Protestwelle gab, wobei über vier Millionen Menschen für die Werte der Demokratie eintraten.

Kommende Proteste und Veranstaltungen

Die Liste der geplanten Veranstaltungen ist lang und verteilt sich über mehrere Bundesländer. Für Brandenburg etwa sind folgende Aktivitäten vorgesehen:

  • 08.11.2025: Demonstration gegen den AfD-Parteitag in Brandenburg an der Havel.
  • 09.11.2025: Gedenken in Strausberg.

In anderen Bundesländern stehen ebenfalls viele Aktionen auf dem Plan, wie zum Beispiel in Berlin, wo am 02. November 2025 eine bedeutende Veranstaltung stattfindet. Auch in Sachsen gibt es zahlreiche Initiativen, wie ein Gedenken an die Reichspogromnacht in Dresden.

Rückblick auf die Zahlen

Ein Blick auf die Statistiken der letzten Jahre macht deutlich, dass die Problematik des Rechtsextremismus in Deutschland weiterhin ernst zu nehmen ist. Laut dem Verfassungsschutz beläuft sich das Personenpotenzial der gewaltorientierten Rechtsextremisten auf rund 15.300 Personen, was einen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Im Jahr 2024 wurden rund 37.835 rechtsextremistische Straftaten registriert, ein Anstieg von 47,4 % im Vergleich zu 2023. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit einer starken Zivilgesellschaft, die sich aktiv gegen solche Entwicklungen stemmt.

Insgesamt bleibt die Bewegung gegen Rechtsextremismus stark und mobilisiert eine breite Allianz von Menschen, die für ein friedliches Miteinander eintreten. Der heutige Tag der Demonstrationen ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und ein klare Botschaft für die Zukunft.