Heute ist der 23.03.2026 und die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer in Brandenburg richtet sich auf die mobile Radarfalle, die aktuell auf der A19 im Bereich Wittstock/Dosse (Kreis Ostprignitz-Ruppin) aktiv ist. In diesem Abschnitt gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h. Die erste Meldung über die Radarkontrolle erreichte die Öffentlichkeit um 07:19 Uhr, während die letzte Aktualisierung um 08:12 Uhr stattfand. Geschwindigkeitsüberschreitungen stellen in Deutschland eine häufige Verkehrsverletzung dar und sind die Hauptursache für Verkehrsunfälle. Die Regelungen zu Bußgeldern für solche Verstöße sind in der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgelegt. Besonders zu beachten ist Paragraph 23 der StVO, der das Betreiben oder Mitführen von Geräten zur Anzeige oder Störung von Verkehrsüberwachungs-Maßnahmen verbietet. Das betrifft insbesondere Radarwarner und Laserstörgeräte, während Blitzer-Apps auf Handys nicht strafbar sind, solange sie während der Fahrt nicht aktiviert werden. Die A19, die Teil der Europastraße 55 ist, verbindet Rostock mit Wittstock/Dosse und hat eine Gesamtlänge von 123 km.
Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen
Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen variieren je nach Ort und wie stark die erlaubte Geschwindigkeit überschritten wird. Außerorts sind die Bußgelder wie folgt gestaffelt: Bei einer Überschreitung von bis zu 10 km/h sind es 20 EUR, bei 11 bis 15 km/h sind es 40 EUR, und bei 16 bis 20 km/h sind es 60 EUR. Ab 21 km/h Überschreitung sind bereits 100 EUR fällig und es gibt einen Punkt in Flensburg. Bei höheren Überschreitungen, wie 51 bis 60 km/h, können die Bußgelder bis zu 480 EUR betragen, zusätzlich zu einem Monat Fahrverbot. Innerorts sind die Bußgelder im Allgemeinen höher. Beispielsweise kostet eine Überschreitung von 26 bis 30 km/h hier 180 EUR und führt ebenfalls zu einem Punkt.
In Deutschland gibt es rund 4.500 Radarfalle, auch bekannt als Starenkästen, die zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt werden. Die Funktionsweise dieser Radarfalle basiert auf dem Doppler-Effekt, bei dem elektromagnetische Signale ausgesendet und vom Fahrzeug reflektiert werden. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Fotoapparat ausgelöst. Es gibt sowohl mobile als auch feste Radarfallen, die in beide Richtungen blitzen können. Die erste Radarfalle wurde bereits 1959 in Nordrhein-Westfalen installiert.
Rechtliche Rahmenbedingungen und Toleranzregelung
Die Toleranzregelung in Deutschland sieht vor, dass bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h 3 km/h abgezogen werden. Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h werden 3% der Geschwindigkeit abgezogen. Diese Regelung soll sicherstellen, dass es bei kleinen Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht sofort zu einem Bußgeld kommt. Radarwarner-Apps sind in Deutschland während der Fahrt verboten, und bei einem Verstoß drohen 75 EUR Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg.
Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nicht nur für die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer wichtig, sondern auch für die Vermeidung empfindlicher finanzieller Strafen. Die mobile Radarfalle auf der A19 in Wittstock/Dosse ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Geschwindigkeitsüberwachung im Alltag eine Rolle spielt und wie wichtig es ist, die Verkehrsregeln zu respektieren, um Unfälle und Strafen zu vermeiden. Weitere Informationen und Details zu Bußgeldern finden sich auf bussgeld-info.de.
Für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Achtsamkeit und das Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nicht nur gesetzliche Pflichten, sondern auch ein Beitrag zur Verkehrssicherheit. Die regelmäßige Kontrolle und Überwachung durch mobile und feste Radarfalle unterstreicht die Bedeutung dieser Vorschriften. Bleiben Sie sicher und fahren Sie verantwortungsbewusst!



