Am Freitagabend, dem 20. Februar, wurde die Feuerwehr Wittstock zu einem dramatischen Einsatz gerufen. Während der Jahreshauptversammlung im Rathaus erreichte die Einsatzkräfte der Alarm, dass ein Gebäudebrand im Meilerweg ausgebrochen war. Um etwa 18.45 Uhr machten sich 22 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen, darunter eine Drehleiter, auf den Weg zum Einsatzort. Bei ihrem Eintreffen fanden sie den Vorbau des leer stehenden Hauses bereits in Flammen vor, während dichter Qualm das Gebäude umhüllte. Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Gebäude.

Die Einsatzleitung bildete zwei Trupps, einer zur Brandbekämpfung und der andere zur Personensuche. Die oberste Priorität lag auf der Menschenrettung, auch wenn dies in diesem Fall nicht notwendig war. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch den Rettungsdienst, der zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort war. Dank des schnellen Eingreifens konnte das Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude verhindert werden. Über die Schadenshöhe und die Brandursache gibt es derzeit noch keine offiziellen Informationen, die Polizei hat jedoch Ermittlungen aufgenommen. Weitere Details zu diesem Vorfall können in dem Artikel von der Märkischen Allgemeinen Zeitung nachgelesen werden.

Brand in der Wittstocker Altstadt

Nur wenige Tage zuvor, am Mittwochabend, brach in einem anderen Gebäude der historischen Altstadt von Wittstock/Dosse ein Feuer aus. Gegen 17.40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Lagerhaus an der Marktgasse gerufen. Bei Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Gebäude. In diesem Einsatz waren 65 Feuerwehrkräfte und 15 Fahrzeuge der Feuerwehr Wittstock sowie umliegender Wehren im Einsatz.

Die Aufgabe der Feuerwehr bestand darin, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin, da immer wieder Glutnester entfacht wurden. Tragischerweise brannte das Gebäude bis auf die Grundmauern nieder, wobei der Sachschaden auf rund 250.000 Euro geschätzt wird. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, weder unter Menschen noch unter Tieren. Spezialisten der Kriminaltechnik haben bereits die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, wie in dem Bericht von Tag24 zu lesen ist.

Ein besorgniserregender Trend

Die beiden Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor denen die Feuerwehr in Wittstock steht. Brandursachen können vielfältig sein und erfordern oft umfassende Ermittlungen. Die wiederkehrenden Brände in leerstehenden oder ungenutzten Gebäuden sind nicht nur ein Problem für die Feuerwehr, sondern auch für die gesamte Gemeinde. Es bleibt zu hoffen, dass durch präventive Maßnahmen und Aufklärung solche Vorfälle in Zukunft reduziert werden können.