Heute ist der 8.02.2026. In den letzten Tagen hat winterliches Wetter in Berlin und Brandenburg für erhebliche Probleme gesorgt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glättegefahr, da die Temperaturen unter null Grad fallen können. In der Nacht könnte es zudem zu Sprühregen oder Schneegriesel kommen, was die Situation weiter verschärfen könnte. Diese Bedingungen haben bereits zu Ausfällen und Verspätungen bei den Regionalzügen in der Region geführt.
Die Einschränkungen im Regionalverkehr werden voraussichtlich bis Sonntag andauern. Friedhöfe in der Region, darunter der Südwestkirchhof Stahnsdorf, sind aufgrund von extremem Glatteis und nicht begehbaren Wegen geschlossen. Der Friedhofsleiter Olaf Ihlefeldt hat die Gefahren eindringlich beschrieben. Auch der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte hat mehr als 40 Friedhöfe am Wochenende geschlossen.
Schlösser und Parks betroffen
Die Parks und Gärten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bleiben ebenfalls geschlossen, da die Sicherheit der Besucher nicht gewährleistet werden kann. Zu den betroffenen Liegenschaften zählen das Schloss Charlottenburg, das Schloss Sanssouci und der Schlosspark Rheinsberg. Es ist geplant, die Parkanlagen am Montag wieder zu öffnen, während die Schlösser Sanssouci, Charlottenburg, Oranienburg und Rheinsberg ab Dienstag wieder zugänglich sind, wobei Montag als Ruhetag festgelegt wurde.
Der Flugbetrieb am Flughafen BER hat sich nach vorherigen Verspätungen und Ausfällen normalisiert. Die Enteisungszeiten sind stabil, und ein höheres Verkehrsaufkommen wird am Sonntag erwartet, da etwa 77.000 Passagiere zurück aus den Winterferien reisen. Der Flugbetrieb in Schönefeld war allerdings von Donnerstagabend bis Freitagmittag wegen Blitzeis eingestellt.
Vorsicht auf den Straßen
Die Winterbedingungen haben auch Auswirkungen auf die Straßenverhältnisse. Eine Übersichtskarte zeigt Warnungen vor Straßenglätte in Deutschland, wobei dunkelgrüne Bereiche Orte mit Schleudergefahr kennzeichnen. Straßenglätte kann durch Reif, Schnee oder gefrierende Nässe entstehen, wodurch besondere Vorsicht auf Fahrbahnen und Gehwegen geboten ist. Die Prognosen für die Verkehrssituation werden von professionellen Meteorologen der Unwetterzentrale laufend manuell angepasst, um den Verkehrsteilnehmern und dem Winterdienst aktuelle Informationen zur Verfügung zu stellen (Quelle).
In der Nordosthälfte Deutschlands wird abends und nachts Frost sowie gebietsweise Glätte durch Schnee oder gefrierenden Regen erwartet. Im Westen und Süden, besonders in höheren Lagen, könnte ebenfalls Frost und vereinzelt Glättegefahr durch Reif auftreten. Die Wetterlage wird von einem Hoch über Nordeuropa beeinflusst, das kalte Luftmassen in den Norden und Osten Deutschlands bringt. Diese Information ist besonders relevant für die kommenden Tage, da die Wetterprognosen für den Montag eine dauerhafte Frostgefahr anzeigen (Quelle).
Die Feuerwehr hat zudem zur Vorsicht aufgerufen, da herabfallendes Eis von Dächern eine Gefahr darstellt. Am Alexanderplatz war am Freitag eine Sperrung eingerichtet worden, um das Eis vom Fernsehturm zu entfernen. Die winterlichen Bedingungen werden die Region noch einige Tage beschäftigen, und sowohl Fußgänger als auch Autofahrer sollten sich auf rutschige Verhältnisse einstellen.