Der Winter hat Brandenburg fest im Griff – es schneit erneut kräftig in der Region. Heute, am 3. Januar 2026, sorgen vor allem die Räumdienste in den Kreisen Ostprignitz-Ruppin (OPR) und Prignitz dafür, dass die Straßen auch bei winterlichen Verhältnissen sicher befahrbar bleiben. Dies berichtet maz-online.

Bereits am 20. November fiel der erste Schnee und die Vorbereitungen für den Winterdienst wurden getroffen. In OPR und der Prignitz haben die Straßenmeistereien in Kyritz und Neuruppin die Verantwortung für insgesamt 550 Kilometer Straßen und 165 Kilometer Radwege übernommen. Dabei sind 45 Mitarbeiter rund um die Uhr im Schichtsystem zwischen 3 und 22 Uhr im Einsatz.

Optimale Ausrüstung für den Winterdienst

Die Straßenmeistereien sind gut gerüstet: In Kyritz sind 1100 Tonnen Salz eingelagert, in Neuruppin sind es weitere 800 Tonnen. Zusätzlich gibt es eine Reserve von 4000 Tonnen Salz in Falkenhagen, sodass der Winterdienst optimal auf mögliche Schneefälle reagieren kann. Zu den Maßnahmen der Räumung zählen nicht nur das Schneeschaufeln, sondern auch das Streuen von Materialien wie Splitt oder Salz, um die Fahrtüchtigkeit zu gewährleisten. Diese Verfahren sind entscheidend, um Glätte zu vermeiden und den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten, wie Wikipedia zusammenfasst.

Die Priorität beim Räumen liegt auf wichtigen Verkehrsverbindungen, den Hauptachsen während des Berufsverkehrs, lokalen Gefahrenpunkten und auch den Radwegen. Was viele vielleicht nicht wissen: Auch die kommunalen Straßen und Wege werden von den Bauhöfen sowie dem Stadtservice Neuruppin betreut, der mit 18 Mitarbeitern für 180 Kilometer Straßen, 75 Einzelobjekte und 40 Kilometer Gehwege verantwortlich ist.

Der rechtliche Hintergrund

Doch nicht nur die Kommunen sind gefragt. Auch die Anlieger haben Verantwortung: Sie müssen den Gehweg vor ihrem Grundstück werktags zwischen 7 und 20 Uhr räumen und an Sonn- und Feiertagen sogar ab 9 Uhr. Schneefall kann eine ernste Gefahr darstellen, weshalb bei anhaltendem Schneefall mehrmals täglich geräumt werden sollte. Behörden warnen, dass es zu einer Haftung für Unfälle kommen kann, wenn die Räumpflicht nicht erfüllt wird, wie grunerstich.de betont.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Winterdienst in Brandenburg eine unverzichtbare Rolle in der Gewährleistung der Verkehrssicherheit spielt. Die Mitarbeiter, ausgestattet mit den nötigen Fahrzeugen und Maschinen, sind bei diesen winterlichen Bedingungen unermüdlich im Einsatz. So wird auch während der frostigen Monate die Mobilität in der Region sichergestellt und gefährliche Situationen auf den Straßen vermieden.