Neuruppins Kirchplatz erblüht: Grüne Oase statt grauer Asphaltfläche!

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Neuruppin transformiert Kirchplatz: Entsiegelungsprojekt "Dein Park. Deine Stadt." fördert grüne Aufenthaltsräume für Bürger.

Neuruppin transformiert Kirchplatz: Entsiegelungsprojekt "Dein Park. Deine Stadt." fördert grüne Aufenthaltsräume für Bürger.
Neuruppin transformiert Kirchplatz: Entsiegelungsprojekt "Dein Park. Deine Stadt." fördert grüne Aufenthaltsräume für Bürger.

Neuruppins Kirchplatz erblüht: Grüne Oase statt grauer Asphaltfläche!

Wer Lust auf etwas Grünes in Neuruppin hat, hat Grund zur Freude: Das Projekt „DEIN PARK. DEINE STADT.“ erreicht mit der Umgestaltung des Kirchplatzes einen tollen Abschluss. Statt grauer Asphaltflächen entsteht hier ein einladender Raum mit Sitzmöglichkeiten und Hochbeeten, der zum Verweilen einlädt. Baudezernent Jan Juraschek gab bekannt, dass der erste Schritt zur Begrünung darin besteht, den Asphalt abzutragen und Oberboden aufbringen zu lassen. Diese Umgestaltung wird stark von den engagierten Bürger*innen, dem Verschönerungs-Verein Neuruppin e.V. und dem Verein Klima und Alltag e.V. mitgetragen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie die Falk-Stiftung für Gesundheit und Bildung gefördert, wie neuruppin.de berichtet.

Neuruppin zeigt sich seit drei Jahren als Vorreiter in Sachen moderne Stadtentwicklung, und das mit einer richtigen Portion Teamgeist. Während der Abschlussveranstaltung von „Dein Park – Deine Stadt“ im Alten Gymnasium betonte Projektleiter Matthias Engel die Wichtigkeit der Zusammenarbeit aller Beteiligten. Bürgermeister Nico Ruhle hob hervor, dass solche temporären Nutzungen des öffentlichen Raums, wie zum Beispiel Sportflächen und bepflanzte Aufenthaltsbereiche, toll für die Stadt sei. Ein Beachvolleyballplatz wurde dabei als positives Beispiel genannt, dass es sich lohnt, vergessene Stadträume mit kreativen Ideen wiederzubeleben.

Die Bürger im Mittelpunkt

Ein wesentlicher Teil von Neuruppins Stadtentwicklung ist das Engagement der Bürger*innen. Stadtplanerin Siri Frech schilderte, wie die Stadtentwicklung in Neuruppin gemeinsam mit den Menschen gestaltet wird. Die Stadt hat von den Bürgeranliegen viel gelernt – wie bei der spannenden Bierdeckel-Fragerunde, die Themen wie Entsiegelung, Mobilität und die autofreie Zone in der Karl-Marx-Straße aufgriff. Juraschek versprach, dass nicht nur am Kirchplatz, sondern auch in der Altstadt Schutzstreifen eingerichtet werden sollen.

Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist die „Parkschule“, in der Unterricht unter freiem Himmel stattfindet. Schüler*innen teilen ihre Ideen und Wünsche für mehr nicht-kommerzielle Begegnungsorte, um die Stadt noch lebenswerter zu machen. So hat sogar eine Schülerin, Florentine, die Unterstützung über den Instagram-Kanal des Projekts übernommen und studiert inzwischen Stadtplanung.

Auf dem richtigen Weg

Mit der Präsentation einer neuen Dokumentation zur Baukultur und einem Stadtspaziergang durch zukünftige Freiräume zeigt die Stadt, wie viel möglich ist, wenn Verwaltung, Bürger*innen und lokale Akteure zusammenarbeiten. „Gemeinsam haben wir das Potenzial, Freiräume zu gestalten und die Stadt zukunftssicher zu machen“, merkt Juraschek an. Seine positive Sicht auf die Fortschritte in der Stadtentwicklung, die von aktiven Bürger*innen geprägt werden, sorgt für Zuversicht bei allen Beteiligten, dass Neuruppin nur noch schöner werden kann, wenn die Initiativen wie das erwähnte Projekt weiterhin gefördert werden.