Max Wiese: Ausstellung zum 100. Todestag des Bildhauers in Neuruppin!
Erfahren Sie mehr über die Max-Wiese-Ausstellung zum 100. Todestag des Bildhauers und die Denkmale für Fontane in Neuruppin.

Max Wiese: Ausstellung zum 100. Todestag des Bildhauers in Neuruppin!
In Neuruppin wird dieser Tage der große Bildhauer Max Wiese geehrt, der nicht nur mit seinen Kunstwerken in der Stadt, sondern auch in den Herzen der Neuruppiner eine wichtige Rolle spielt. Anlässlich seines 100. Todestages findet bis Ende November eine Ausstellung im Museum der Stadt statt, die Dokumente und Objekte aus der umfangreichen Sammlung sowie Leihgaben zeigt. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft e.V. und zieht Kunst- und Geschichtsinteressierte gleichermaßen an.Neuruppin berichtet.
Max Wiese, geboren 1846 und 1925 verstorben, hat nicht nur Denkmäler für Theodor Fontane und Karl Friedrich Schinkel geschaffen, sondern auch weitere Werke, die die Landschaft Neuruppins prägen. Seine Jugend verbrachte Wiese in der Stadt, die ihn maßgeblich prägte. Neben den beiden prominenten Denkmälern schuf er auch ein Grabdenkmal für seine Familie, was seine tiefe Verbundenheit zur Region widerspiegelt.
Das Denkmal für Theodor Fontane
Das Fontane-Denkmal, 1907 enthüllt, ist eines von Wieses bekanntesten Werken. Es steht am Fontaneplatz und beeindruckt mit seiner Darstellung des großen Dichters, der sitzend auf einer Granitbank abgebildet ist. Mit einem Stift und einem Notizbuch in der Hand gibt das Denkmal einen eindrucksvollen Einblick in das Leben Fontanes, der das Mark Brandenburg in seiner Literatur lebendig machte. Die linke Inschrift auf der Bank erinnert stolz an die Herkunft Fontanes, während die rechte Seite ihm als „Dichter der Mark“ Respekt zollt.Wikipedia führt weiter aus, dass ein Ausschuss bereits ein Jahr nach Fontanes Tod ins Leben gerufen wurde, um das Denkmal zu finanzieren. Die Stadt Neuruppin und der Kreis Ruppin halfen mit einer substantiellen Geldsumme, die es schließlich ermöglichte, dass Wiese 1906 mit den Arbeiten beginnen konnte.
Neuruppin ist stolz auf Fontane, dessen Werke bis heute die Stadt prägen und auch das jährliche Highlight der Fontane-Festspiele bilden. Diese bieten Wanderungen, Lesungen und Theateraufführungen, die das literarische Erbe Fontanes zelebrieren, und ziehen viele Besucher an. Ein Highlight ist die jährliche Ehrung am 30. Dezember, organisiert von der Stadt und der Theodor Fontane Gesellschaft, die den Dichter auf besondere Art und Weise würdigt.Tourismus Neuruppin berichtet.
Die Verbundenheit zwischen der Stadt und ihrem berühmtesten Sohn zeigt sich nicht nur in Denkmälern und Festlichkeiten, sondern auch in der täglichen Wertschätzung für die literarischen Schätze, die Fontane hinterlassen hat. Wiese, als einer der großen Künstler Neuruppins, bleibt auch heute in der Erinnerung lebendig, und die gegenwärtige Ausstellung trägt dazu bei, sein Werk noch bekannter zu machen.