Drogen am Steuer: Polizei stoppt Risikofahrer in Wittstock und Kyritz!
In Kyritz und Wittstock wurden Autofahrer unter Drogeneinfluss kontrolliert. Polizei ermittelt wegen Verstößen.

Drogen am Steuer: Polizei stoppt Risikofahrer in Wittstock und Kyritz!
Am 22. November 2025 wurde im nordwestdeutschen Raum rund um Wittstock und Kyritz eine Polizeiaktion durchgeführt, die auf den Drogenmissbrauch am Steuer abzielte. Hierbei wurden mehrere Autofahrer kontrolliert, und die Ergebnisse waren alarmierend. In Wittstock etwa wurde ein 31-jähriger Mann angehalten, der nicht nur keinen Führerschein mit sich führte, sondern dessen Verhalten auch sofort auffiel. Ein Drogenschnelltest ergab sowohl Cannabis- als auch Amphetamin-Konsum. Die Polizei ordnete daraufhin eine Blutprobenentnahme an und leitete Ermittlungen wegen Fahrens ohne Führerschein sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Das Fahrzeug des Fahrers blieb vor Ort zurück.
Doch nicht nur in Wittstock kam es zu einer solchen Kontrolle. In Kyritz wurde gegen 19:45 Uhr ein 50-jähriger Autofahrer auf der Holzhausener Straße gestoppt. Er hatte einen Drogenschnelltest hinter sich, der auf Kokain positiv ausfiel, obwohl keine weiteren illegalen Substanzen in seinem Fahrzeug gefunden wurden. Diese Vorfälle verdeutlichen, wie ernst die Lage ist, wenn es um Drogen im Straßenverkehr geht.
Drogen und ihre Folgen
Die Gefahren, die vom Drogenkonsum im Straßenverkehr ausgehen, sind unbestritten. Laut dem ADAC gefährdet das Fahren unter Drogeneinfluss nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Bereits kleinste Mengen an Drogen im Blut sind verboten, und Strafen können ungemütlich hoch ausfallen. Wer beim Autofahren mit Cannabis, Kokain, Heroin oder anderen Drogen erwischt wird, muss mit Geldstrafen bis zu 1500 Euro rechnen und kann auch sein Fahrzeug für mehrere Monate abgeben müssen. Es gibt sogar ein absolutes Fahrverbot für Fahranfänger.
Die Strafen richten sich dabei nach der Schwere des Vergehens. Ersttäter können mit einem Bußgeld von 500 Euro und einem Monat Fahrverbot konfrontiert werden, während Wiederholungstäter mit bis zu 1000 Euro und drei Monaten Fahrverbot rechnen müssen. Für junge Fahrer oder in der Probezeit befindliche Personen ist der Umgang noch strenger, da sie zusätzlich zur Geldstrafe an einem Aufbauseminar teilnehmen müssen.
Bewusstsein schaffen
Für die Polizei ist der Schutz der Verkehrssicherheit oberste Priorität. Besonders in der heutigen Zeit ist es entscheidend, die Bevölkerung über die Risiken und Folgen des Drogenkonsums im Straßenverkehr aufzuklären. Drogen können nicht nur die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen, sondern die Kombinationsgefahren von Drogen und Alkohol sind zusätzlich eine enorme Bedrohung. Die Polizei-Beratung hebt hervor, dass die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogen ohne Ausfallerscheinungen nach wie vor eine Ordnungswidrigkeit darstellt und empfindlich bestraft wird.
Mit dieser Kontrolldroge zeigt sich auch eine klare Botschaft: Die Gesellschaft muss wachsam sein und den Drogenmissbrauch aktiv bekämpfen. Sogenannte MPU-Prozesse (medizinisch-psychologische Untersuchungen) können zu einem teuren Unterfangen werden und belasten die Betroffenen nicht nur finanziell. Es ist klar, das Fahren unter Drogeneinfluss ist einfach keine sichere Option.
Diese jüngsten Kontrollen sind nur ein kleiner Teil einer größeren Strategie, um Drogenfahrten zu reduzieren und das Bewusstsein für die Gefahren zu schärfen. Die Aufforderung an alle Autofahrer lautet: Haltet euch an die Straßenverkehrsordnung und lasst die Finger von Drogen – niemand möchte einen Unfall verursachen, der leicht vermeidbar gewesen wäre.
Die aktuellsten Informationen zu den rechtlichen Folgen und Aufklärung bzgl. Drogen im Straßenverkehr sind auf den Webseiten des ADAC und anderer Beratungsstellen zu finden. Es liegt an jedem Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zur Verkehrssicherheit beizutragen.