Orafol, ein führender Hersteller von Spezialfolien, hat im Januar 2026 die Genehmigung für den Ausbau seines Stammsitzes in Oranienburg erhalten. Dieses bedeutende Projekt umfasst den Bau der neuen „Halle 14“, die bis Ende nächsten Jahres fertiggestellt werden soll. In dieser modernen Produktionshalle wird auf automatisierte und digitalisierte Fertigungstechnologien gesetzt, um die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter zu steigern. Die Investitionen für den Standort in Brandenburg belaufen sich auf insgesamt 150 Millionen EUR, die von 2025 bis 2027 vorgesehen sind. Orafol produziert in Oranienburg unter anderem spektralselektive Sonnenschutzfolien, die sowohl in Gebäuden als auch in Fahrzeugen eingesetzt werden. Die Folienproduktion wurde nach der Beteiligung an der belgischen Group M.A.M. aufgenommen. Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel auf Kunststoffweb.
Die ORAFOL-Gruppe hat kürzlich angekündigt, die Investitionen am Stammsitz in Oranienburg zu erhöhen. Geplant ist ein Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro, das sich auf den Zeitraum von 2025 bis 2027 erstreckt. Dies umfasst den Bau des neuen Produktionsareals „Halle 14“. Der Austausch zwischen Dr. Holger Loclair, Gesellschafter und Geschäftsführer von Orafol, und Daniel Keller, dem Brandenburger Minister für Wirtschaft, am 07. März 2025, führte zu dieser Entscheidung. Dr. Loclair dankte Minister Keller für den offenen Austausch und betonte die Bedeutung der Unterstützung für den Brandenburger Mittelstand. Die Investitionen zielen darauf ab, den Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad im Hauptproduktionswerk zu erhöhen. Ursprünglich waren 60 Millionen Euro für Automatisierung und Digitalisierung geplant, nun kommen 40 Millionen Euro für den Bau der Halle hinzu. Für weitere Details besuchen Sie bitte Orafol.
Die Zukunft der Kunststoffproduktion
Die Kunststoffindustrie befindet sich im Wandel, da steigende Anforderungen an Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit die Unternehmen zwingen, ihre Produktionsprozesse neu zu denken. Automatisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung spielen eine entscheidende Rolle in der Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen. Moderne Robotik übernimmt dabei komplexe Aufgaben, während kollaborative Roboter (Cobots) flexibel in Fertigungslinien integriert werden können. KI gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Qualitätssicherung, indem sie Prozessdaten analysiert und Abweichungen frühzeitig erkennt.
Die Digitalisierung im Rahmen von Industrie 4.0 führt zu vernetzten Maschinen und intelligenten Produktionssystemen, die Transparenz in der Fertigung schaffen. Predictive Maintenance ermöglicht es, drohende Maschinenstörungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu handeln, was ungeplante Stillstände reduziert und die Lebensdauer der Anlagen verlängert. Investitionen in Robotik, KI und digitale Fertigungstechnologien sind entscheidend, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern. Für eine tiefere Einsicht in diese Entwicklungen lesen Sie den Artikel auf ISK Kunststofftechnik.