Am 9. Februar 2026 beginnt Dilava Sama, Assistenzärztin in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Oberhavel-Klinik in Oranienburg, ihren Dienst. An diesem Tag steht ein geplanter Kaiserschnitt an, der zeitgleich mit ihrem Dienstbeginn durchgeführt wird. In einem der Kreißsäle liegt ein Baby in Beckenendlage, während eine andere Frau in Kreißsaal 3 in der 40. Schwangerschaftswoche über Wehen klagt und grünes Fruchtwasser festgestellt wurde. Ihr Muttermund hat bereits einen Öffnungsgrad von 6-7 cm erreicht, und sie erhält Lachgas zur Schmerzlinderung.

Bei 10 cm Muttermundöffnung hat die Gebärende die Wahl zwischen einer Periduralanästhesie (PDA) und einer natürlichen Geburt. Mit PDA hat sie drei Stunden Zeit zur Entbindung, ohne PDA nur zwei Stunden. Die Kreißsäle der Klinik, die 2024 umfassend saniert wurden, bieten moderne Entspannungsmöglichkeiten wie Badewannen, Musik und farbige Beleuchtung, um den Geburtsprozess für die Mütter so angenehm wie möglich zu gestalten. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 581 Kinder geboren, darunter ein Zwillingspärchen, und die beliebtesten Namen waren Paul und Lio für Jungen sowie Nora und Ella für Mädchen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein Blick in die Geburtshilfe

Die Oberhavel-Klinik hat sich in der Region etabliert und ist das einzige Krankenhaus in Brandenburg, das die Auszeichnung „babyfreundlich“ trägt. Dies bedeutet, dass besondere Maßnahmen zur Förderung des Stillens und der Mutter-Kind-Bindung getroffen wurden. Dilava Sama, die seit 2021 in Oranienburg arbeitet und in Budapest studierte, lebt mit ihrer Familie in Spandau und hat eine Vorliebe für Uro-Gynäkologie. Sie findet die Geburtshilfe spannend und dynamisch. 2024 wurde in der Klinik die Geburt eines Jungen namens Leo verzeichnet, das Kind von Dilava Sama selbst.

Die Klinik bietet zudem acht Familienzimmer und drei Einbettzimmer an, und Mütter haben die Möglichkeit, rund um die Uhr bei der Still-Hotline um Rat zu fragen. Während der Geburt wird die Mutter über den Verlauf und die Möglichkeiten der Schmerzlinderung informiert. Die Hebamme sorgt dafür, dass der Kontakt zwischen Mutter und Neugeborenem sofort hergestellt wird, indem sie das Baby direkt nach der Geburt auf die Brust der Mutter legt.

Schmerzlinderung und Anästhesie

Anästhesie spielt eine bedeutende Rolle in der Geburtshilfe und wird nicht nur bei Kaiserschnitten, sondern auch als unterstützende Schmerztherapie bei natürlichen Geburten eingesetzt. Ziel ist es, die Wehen erträglich zu machen und den Geburtsvorgang zu erleichtern. Es stehen moderne Analgetika und Anästhetika zur Verfügung, die individuell an die Bedürfnisse der Gebärenden angepasst werden können. Bei fachgerechter Gabe sind die Risiken und Nebenwirkungen für Mutter und Kind sehr gering.

Bei einem Kaiserschnitt kann es notwendig sein, eine Vollnarkose durchzuführen, insbesondere wenn bestimmte Vorerkrankungen oder der Wunsch der Patientin, während der Operation zu schlafen, dies erforderlich machen. In Notfallsituationen muss die Narkose schnell eingeleitet werden, um eine zügige Entbindung zu gewährleisten. Die Patienten werden kontinuierlich überwacht, während der Bauch desinfiziert und auf dem Operationstisch vorbereitet wird. Der Anästhesist erklärt den Patienten den Ablauf und stellt sicher, dass der Patient ausreichend tief schläft, bevor die Operation beginnt. Nach der Narkose fühlen sich die Patienten in den ersten Stunden oft müde und schlapp, erhalten jedoch bei Bedarf starke Schmerzmittel über eine Venenverweilkanüle.

Insgesamt zeigt sich, dass die Geburtshilfe in der Oberhavel-Klinik nicht nur modern und sicher ist, sondern auch großen Wert auf die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Mütter und ihrer Neugeborenen legt. Das Engagement von Fachärzten wie Dilava Sama und das qualitativ hochwertige Angebot der Klinik tragen dazu bei, dass die Geburten in Oranienburg sowohl für die Mütter als auch für die Kinder zu einem positiven Erlebnis werden.

Für weitere Informationen zu den geburtshilflichen Anästhesieverfahren empfehlen wir, sich die umfassenden Informationen auf den Seiten der Marienkrankenhaus anzusehen.