In der Region Oberhavel hat sich eine besorgniserregende Einbruchsserie fortgesetzt, die in den letzten Wochen für Aufregung und Unsicherheit sorgt. Ein jüngster Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Freitag, dem 13. Februar, auf einem Firmengelände in Velten, wo Unbekannte einen Sachschaden von rund 50.000 Euro verursachten. Die Täter schnitten ein Zaunfeld auf, um auf das Grundstück zu gelangen, und öffneten gewaltsam fünf Transporter. Gestohlen wurden unter anderem Stromaggregate, Messgeräte für den Tiefbau und diverses Werkzeug. Die Kriminaltechniker sicherten Spuren am Tatort, während die Ermittlungen durch die Kriminalpolizei (Kripo) noch laufen. Besonders alarmierend ist, dass sich die Einbrüche im Landkreis Oberhavel seit etwa einem Monat häufen, wobei unklar bleibt, ob es einen Zusammenhang zwischen den gemeldeten Taten gibt. Weitere Details zu diesem Vorfall können Sie in dem Artikel von der MAZ nachlesen.

Doch nicht nur auf Firmengeländen, auch in privaten Haushalten wird die Sicherheitslage zunehmend prekär. In den letzten drei Wochen drangen Unbekannte über die Terrassentür in ein Einfamilienhaus in der Ahornstraße in Velten ein. Das gesamte Objekt wurde durchsucht, ob etwas entwendet wurde, bleibt jedoch unklar. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro, und auch hier kamen Kriminaltechniker zum Einsatz, um Spuren zu sichern. Dies zeigt, dass die Einbruchsproblematik nicht nur Unternehmen betrifft, sondern auch die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger in Oberhavel angreift.

Einbrüche und Sachbeschädigungen in Oberhavel

Es bleibt nicht nur bei Einbrüchen: In Oranienburg wird ein Tatverdächtiger nach einer Sachbeschädigung in einem Automaten-Shop gesucht. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 09.09.2025 zum 10.09.2025 und führte zu einem Schaden von rund 5.000 Euro. Ein unbekannter Mann beschädigte eine Verkleidung und schaltete die Sicherung eines Gerätes ein. Die Polizeiinspektion Oberhavel bittet um Hinweise zur Identität und zum Aufenthaltsort des Mannes unter der Telefonnummer 03301 – 851-0. Diese Vorfälle deuten auf eine besorgniserregende Entwicklung in der Region hin, die die Sicherheit der Anwohner stark beeinträchtigt.

Die steigende Kriminalität in Deutschland, insbesondere in Form von Wohnungseinbruchdiebstählen, ist ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Laut aktuellen Statistiken gab es im Jahr 2023 insgesamt 119.000 Diebstähle, wobei 77.800 davon Wohnungseinbruchdiebstähle waren. Dies stellt den höchsten Stand seit 2019 dar, bleibt jedoch über 50% niedriger als die Höchstzahl von 2015 mit 167.000 Fällen. Besonders beunruhigend ist, dass das Einbruchsrisiko in städtischen Bundesländern wie Bremen, Berlin und Hamburg am höchsten ist, während Bayern die niedrigste Rate aufweist. Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbruchdiebstählen lag im Jahr 2023 bei nur 14,9%, was die Herausforderungen für die Polizei verdeutlicht. Weitere Informationen zu den Statistiken finden Sie in einem ausführlichen Bericht auf Statista.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die aktuelle Situation in Oberhavel und darüber hinaus Anlass zur Sorge gibt. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden, um die Sicherheit in ihrer Umgebung zu erhöhen. Nur durch gemeinsames Handeln kann der Trend der Einbrüche und Sachbeschädigungen möglicherweise eingedämmt werden.