Betrug in Herzberg: Stadt warnt vor gefälschten Inkassoschreiben!

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In Herzberg (Elster) warnt die Stadt vor betrügerischen Inkassoschreiben eines fiktiven Unternehmens, das Geld fordert.

In Herzberg (Elster) warnt die Stadt vor betrügerischen Inkassoschreiben eines fiktiven Unternehmens, das Geld fordert.
In Herzberg (Elster) warnt die Stadt vor betrügerischen Inkassoschreiben eines fiktiven Unternehmens, das Geld fordert.

Betrug in Herzberg: Stadt warnt vor gefälschten Inkassoschreiben!

In Herzberg (Elster) sorgt derzeit ein falsches Inkassounternehmen für Aufregung und Verwirrung. Die Stadtverwaltung warnt ihre Bürgerinnen und Bürger eindringlich vor einem Schreiben, das von einem angeblichen Inkassodienstleister mit dem Namen „Universum Inkasso“ stammt. Dieses Unternehmen fordert Geld im Namen eines fiktiven Finanzamtes, das es in Wahrheit nicht gibt. „Es gibt kein Finanzamt Herzberg (Elster)“, macht die Stadtverwaltung deutlich und appelliert an die Empfänger dieser Schreiben, wachsam zu bleiben und nicht zu zahlen. „Die Forderungen sind unberechtigt“, berichtet die Lausitzer Rundschau (lr-online.de).

Die Stadtverwaltung stellte zudem klar, dass sowohl die Stadtkasse als auch das Finanzamt keine Inkassounternehmen nutzen. Eine Rücksprache mit dem echten Unternehmen Universum Inkasso zeigte, dass diese Schreiben nicht von ihnen stammen. Betroffenen wird dringend geraten, solche verdächtigen Briefe zur Überprüfung weiterzuleiten und die Vorfälle der Polizei zu melden. „Behalten Sie Ihr Bauchgefühl im Auge“, empfiehlt Polizeisprecher Maik Kettlitz und fordert die Menschen auf, derartige Schreiben kritisch zu hinterfragen.

Wachsam bleiben gegen Betrugsversuche

Aber Herzberg ist nicht allein mit diesem Problem. Ähnliche Betrugsversuche werden auch aus Lauchhammer gemeldet. Woher kommt diese Welle an betrügerischen Inkassoschreiben? Laut inkasso.de ist Vorsicht geboten, wenn der Inkassodienstleister nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen ist. Eine solche Registrierung erfordert nicht nur juristisches Fachwissen, sondern auch eine strafrechtliche Unbescholtenheit sowie praktische Erfahrung im Inkasso.

Ganz wichtig ist, dass seriöse Forderungen klare Informationen enthalten sollten. Dazu zählen der Name des Auftraggebers und der genaue Grund der Forderung. Wenn jemand ein verdächtiges Schreiben erhält, sollte er keinesfalls den Absender kontaktieren oder Geld überweisen. Stattdessen ist es ratsam, direkt zur Polizei zu gehen und die Angelegenheit zu melden. Zudem kann das Tool „Mahnungen checken“ helfen, um die Seriosität von Inkassoschreiben zu überprüfen.

Gut vorbereitet gegen Betrüger

Die Liste der betrügerischen Inkasso-Dienste ist lang und reicht von faktoiden Namen bis zu Täuschungen, die sich als seriös ausgeben. Berechtigterweise fragt sich so mancher: Wie kann ich mich schützen? Falsche Inkassobriefe sind oft ein leichtes Ziel für Betrüger, da sie darauf abzielen, Menschen in finanziell prekären Situationen zu überlisten.

Um die Bürger zu sensibilisieren, rufen die Behörden dazu auf, besonders aufmerksam zu sein. „Schauen Sie genau hin und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen“, mahnt Kettlitz. Solche Betrügereien sind unangenehm, aber mit einem wachsamen Auge und den richtigen Informationen lässt sich dem Ganzen gut begegnen. Denn bei allem Unheil, das solche Vorfälle anrichten können, bleibt die wichtigste Nachricht: Es gibt Unterstützung und Wege, sich zu wehren.